Gründer, kenalu

Dirk arbeitet seit 2001 an der Schnittstelle von Strategie, Experience Design und Technologie. Als Gründer der dirk fliescher consulting gmbh und langjähriger Partner bei VIU hat er Unternehmen in der Finanzbranche, im Gesundheitswesen, in der Industrie und im öffentlichen Sektor begleitet — von der ersten strategischen Einschätzung bis zur fertigen digitalen Lösung.
Mit kenalu baut er das Modell, das er sich früher gewünscht hätte: eine Person, die Strategie und Umsetzung nicht trennt. AI aktiv im Arbeitsprozess – und im Produkt dort, wo sie für Nutzer und Geschäft einen nachvollziehbaren Mehrwert schafft. Tiefes Recherchieren, bevor gebaut wird. Klare Architektur, die nicht einschränkt — composable, bewährt, und so gebaut, dass sie in zwei Jahren noch trägt. Dirk studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und lebt und arbeitet in Zürich.
Stimmen aus früheren Projekten
„Dirk hat als einer der ersten begonnen, künstliche Intelligenz als integralen Bestandteil digitaler Systeme mitzudenken. Dabei liegt sein Fokus darauf, wie KI dazu beitragen kann, Informationen intelligenter zugänglich zu machen, digitale Erlebnisse relevanter zu gestalten und komplexe Wissens- und Informationsstrukturen besser nutzbar zu machen – immer mit dem Ziel, echten Mehrwert für Menschen und Organisationen zu schaffen.“
„He has the rare gift of being an exceptional visionary while always maintaining focus on the mission at hand and keeping up a healthy pragmatism. Dirk is a very attentive listener, quick thinker and smooth talker with a much appreciated pinch of German directness. Dirk is a priceless asset in any project. I recommend him unconditionally.“
„Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit, in Kundenprojekten die Ziele des Auftraggebers stets in den Vordergrund zu stellen, anstatt die Profitmaximierung der Agentur zu priorisieren. Dirk ist ein äusserst kompetenter und integrer Partner, der jedes Projekt durch seine Professionalität und seinen teamorientierten Ansatz bereichert.“
„Dirk hat durch seine fachliche Expertise und seine Fähigkeit, sehr komplexe Anforderungen in klare und praktikable Lösungen zu übersetzen, überzeugt. Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit, sowohl technische als auch geschäftliche Anforderungen der Kunden nahtlos zu verbinden.“
„Dirk hat die Fähigkeit, Strategien zu entwickeln und umzusetzen, die sicherstellen, dass digitale Plattformen nicht nur nahtlose Nutzererfahrungen bieten, sondern auch messbare Geschäftsergebnisse erzielen. Seine umfassenden Kenntnisse in den technischen und strategischen Aspekten digitaler Ökosysteme machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung.“
„Die Zusammenarbeit war durchgehend kundenzentriert und von einem sehr dynamischen agilen Vorgehen geprägt. Änderungen und Anpassungen konnten so schnell umgesetzt werden, was zu einem reibungslosen Ablauf des Projekts führte. Ich kann VIU und Dirk als Projektleiter sehr weiterempfehlen.“
Artikel von Dirk Fliescher
Der Begriff "Intelligent Commerce" taucht überall auf. Meistens beschreibt er Produktempfehlungen und A/B-Tests mit KI-Stempel. Gemeint sein sollte etwas anderes: Commerce-Infrastruktur, die wirklich lernt.

Die meisten Softwareprojekte scheitern nicht am ersten Tag. Sie scheitern an Tag 400, wenn das System unter echten Bedingungen nicht hält.
Industrieunternehmen haben oft mehr Daten als sie auswerten können. Das Problem ist selten zu wenig Data — es ist der fehlende Schritt von Daten zu Entscheidungen.

Ein AI-Feature macht ein bestehendes Produkt etwas besser. Ein AI-Produkt existiert, weil KI es überhaupt erst möglich macht.
Ein Unternehmen fragt: Wir brauchen ein internes Tool, das unsere Wissensdatenbank durchsuchbar macht und kontextuelle Antworten gibt. Vor zwei Jahren hätte ich eine Empfehlung geschrieben. Heute bauen wir es.

Der Hype um KI ist gross. Wie bei jedem grossen Hype lohnt es sich zu unterscheiden: Was ist substanzielle Veränderung? Was ist Fassade?
AI verändert nicht nur, was Kunden erwarten. Sie verändert, was Plattformen können müssen. Wer heute noch nach dem Prinzip "eine Plattform für alles" auswählt, kauft sich morgen ein Problem.
Banken und Versicherungen investieren massiv in AI. Aber zwischen Pilotprojekt und echtem Hebel liegt eine Lücke, die die meisten unterschätzen. Eine Einschätzung aus der Praxis.

Discovery ist eines dieser Wörter, die in fast jedem Projektbrief vorkommen und fast nirgendwo wirklich passieren.
Ich habe jahrelang Strategie verkauft. Decks. Konzepte. Empfehlungen. Ich war gut darin. Und irgendwann habe ich gemerkt, dass es nicht reicht.
Viele Unternehmen diskutieren Composable Commerce als technologisches Thema. Dabei ist die Frage, ob man es wählt, eine strategische — und fast immer entschieden, bevor die IT ins Spiel kommt.

Ein Prototyp in zwei Wochen sagt mehr als ein Konzeptpapier in drei Monaten. Nicht weil das Konzept wertlos ist. Sondern weil Erkenntnisse durch Erleben entstehen.

«Welches Tool nehmen wir?» ist die falsche Frage. Die richtige lautet: Was brauchen wir wirklich?

Viele Unternehmen bauen KI wie früher Social-Media-Strategie: als Schicht obendrauf. Das ist verschenktes Potenzial.

Entlassen klingt nach Ende, ist aber der Anfang von "jetzt allein". Letzter Teil der Reihe: wie Intelligenz dafür sorgen kann, dass die Fäden nach dem Spital nicht reissen.

Ein Spitalaufenthalt ist ein Takt. Und Patient:innen verlieren leicht den Faden. Dritter Teil der Reihe: was ein leiser, persönlicher Coach am Bett verändern könnte.

Im Notfall zählt nicht Tempo, sondern Ehrlichkeit. Zweiter Teil der Reihe: warum die beste Technologie im Wartebereich vor allem eines kann. Ehrlich erklären, was gerade passiert.

Eine gute Patient-Experience beginnt nicht im OP-Saal, sondern an der Tür. Erster Teil einer vierteiligen Reihe darüber, wie sich "intelligent" über eine Spitalreise hinweg anfühlen könnte.

Jahrelang haben Unternehmen ihre Prozesse an Softwareprodukte angepasst. Weil Custom zu teuer und zu langsam war. Dieses Argument existiert nicht mehr.